Berichtigung wegen offensichtlicher Unrichtigkeit: Kranken- → Rechtsschutzversicherung
- Gericht
- Oberlandesgericht Hamm
- Spruchkörper
- 20. Zivilsenat
- Aktenzeichen
- 20 U 165/14
- Datum
- 19.06.2015
- Rechtsgebiet
- Verfahrensrecht
- ECLI
- ECLI:DE:OLGHAM:2015:0619.20U165.14.00
Abstrakte Rechtssätze
Ein Urteil kann wegen offensichtlicher Unrichtigkeit berichtigt werden, wenn eine eindeutige, erkennbare Fehlformulierung in den Urteilsgründen vorliegt.
Die Berichtigung erstreckt sich auf Schreib- oder Formulierungsfehler in den Urteilsgründen und dient der Übereinstimmung des Urkundentextes mit dem festgestellten Entscheidungsinhalt.
Zur Vornahme einer Berichtigung genügt, dass der richtige Wortlaut aus dem Gesamtzusammenhang des Urteils eindeutig hervorgeht.
Eine Berichtigung redaktioneller Unrichtigkeiten führt nicht zu einer inhaltlichen Neubeurteilung des festgestellten Sach- oder Rechtsverhalts.
Vorinstanzen
Landgericht Münster, 115 O 237/13
Rubrum
b e s c h l o s s e n :
Das Urteil des Senats vom 17.04.2015 wird wegen offensichtlicher Unrichtigkeit wie folgt berichtigt:
In den Urteilsgründen muss es auf Seite 10 unter Ziff. II. 1. anstelle der Formulierung:“der Kläger hat aufgrund des zwischen den Parteien geschlossenen Krankenversicherungsvertrages….“
richtig heißen:
:“der Kläger hat aufgrund des zwischen den Parteien geschlossenen Rechtsschutzversicherungsvertrages….“
Tenor
Das Urteil des Senats vom 17.04.2015 wird wegen offensichtlicher Unrichtigkeit wie folgt berichtigt:
In den Urteilsgründen muss es auf Seite 10 unter Ziff. II. 1. anstelle der Formulierung:“der Kläger hat aufgrund des zwischen den Parteien geschlossenen Krankenversicherungsvertrages….“
richtig heißen:
:“der Kläger hat aufgrund des zwischen den Parteien geschlossenen Rechtsschutzversicherungsvertrages….“