Berichtigung des Sachberichts im Nichtannahmebeschluss (2 BvR 877/16)
- Gericht
- BVerfG
- Spruchkörper
- 2. Senat 1. Kammer
- Aktenzeichen
- 2 BvR 877/16
- Datum
- 08.12.2016
- Rechtsgebiet
- Verfahrensrecht
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2016:rk20161208.2bvr087716
Abstrakte Rechtssätze
Das Bundesverfassungsgericht kann durch Kammerbeschluss formelle Berichtigungen von im Sachbericht enthaltenen Tatsachenangaben vornehmen.
Berichtigungen des Sachberichts dienen der Richtigstellung amtlicher Tatsachenberichte und ändern die inhaltliche Nichtannahmeentscheidung nicht, sofern sie keine wesentlichen materiellen Feststellungen betreffen.
Ein Berichtigungsbeschluss ist unanfechtbar, soweit das Gericht im Tenor die Unanfechtbarkeit anordnet.
Offenkundige oder nachprüfbare Tatsachenfehler in Randnummern oder Satzformulierungen dürfen durch die Kammer berichtigt werden, ohne dass das Verfahren materiell neu zu beurteilen ist.
Vorinstanzen
vorgehend Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, 16. Februar 2016, Az: 6 CE 16.246, Beschluss
vorgehend Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, 26. Januar 2016, Az: 6 CE 15.2800, Beschluss
vorgehend VG München, 19. Januar 2016, Az: M 5 E 15.5395, Beschluss
vorgehend VG München, 18. Dezember 2015, Az: M 5 E 15.5395, Beschluss
vorgehend BVerfG, 25. August 2016, Az: 2 BvR 877/16, Nichtannahmebeschluss
Tenor
Der Beschluss der 1. Kammer des Zweiten Senats vom 25. August 2016 wird in Satz 1 der Randnummer 2 (unter Gründe: A. I. 1.) wie folgt berichtigt (Änderung unterstrichen): Die Beschwerdeführerin ist seit 2005 Richterin am Bundesfinanzhof und seit 2013 stellvertretende Vorsitzende.
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.