Gegenstandswertfestsetzung für anwaltliche Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren
- Gericht
- BVerfG
- Spruchkörper
- 2. Senat
- Aktenzeichen
- 2 BvR 743/01
- Datum
- 13.04.2010
- Rechtsgebiet
- Verfahrensrecht
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2010:rs20100413.2bvr074301
Abstrakte Rechtssätze
Der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit wird durch das Gericht festgesetzt; maßgebliche Rechtsgrundlage sind § 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO.
Für Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht kann der Gegenstandswert durch ausdrückliche Festsetzung im Tenor des Beschlusses bestimmt werden.
Der festgesetzte Gegenstandswert bildet die Bemessungsgrundlage für die Berechnung der anwaltlichen Vergütung und Gebühren nach den einschlägigen Gebührenvorschriften.
Vorinstanzen
vorgehend Hessischer Verwaltungsgerichtshof, 6. März 2001, Az: 10 UZ 2915/99, Beschluss
vorgehend VG Frankfurt, 17. Juni 1999, Az: 15 E 3791/96 (V), Urteil
vorgehend BVerfG, 12. Mai 2009, Az: 2 BvR 743/01, Beschluss
Tenor
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 50.000,- € (in Worten: fünfzigtausend Euro) festgesetzt (§ 61 Abs. 1 Satz 1 RVG i.V.m. § 113 Abs. 2 Satz 3 BRAGO).