Treffer
BVerfG Beschluss

Ablehnungsgesuch unzulässig verworfen; Wahlprüfungsbeschwerde verworfen (BVerfG)

Gericht
BVerfG
Spruchkörper
2. Senat
Aktenzeichen
2 BvC 60/14
Datum
03.03.2016
Rechtsgebiet
Öffentliches Recht
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2016:cs20160303.2bvc006014
Quelle
Ein Ablehnungsgesuch gegen Mitglieder des Zweiten Senats wurde als unzulässig verworfen; die parallel eingereichte Wahlprüfungsbeschwerde wurde ebenfalls verworfen. Das Gericht erklärt, der Beschwerde bleibe aus den im Schreiben des Berichterstatters vom 7. Januar 2016 genannten Gründen der Erfolg versagt. Gemäß § 26 Abs. 3 Satz 3 EuWG i.V.m. § 24 Satz 2 BVerfGG sieht das Gericht von einer weiteren Begründung ab.

Abstrakte Rechtssätze

1

Ein Ablehnungsgesuch gegen Richter kann als unzulässig verworfen werden, wenn die Zulässigkeitsvoraussetzungen nicht erfüllt sind.

2

Eine Wahlprüfungsbeschwerde ist zu verwerfen, wenn die vorgetragenen Gründe keinen Erfolg versprechen.

3

Das Bundesverfassungsgericht kann gemäß § 26 Abs. 3 Satz 3 EuWG i.V.m. § 24 Satz 2 BVerfGG von einer weitergehenden Begründung des Beschlusses absehen.

4

Eine a-limine-Verwerfung (ohne ausführliche Begründung) ist zulässig, wenn die im vorbereitenden Schriftstück dargestellten Erwägungen die fehlende Erfolgsaussicht hinreichend begründen.

Tenor

Das Ablehnungsgesuch gegen die Mitglieder des Zweiten Senats wird als unzulässig verworfen.

Die Wahlprüfungsbeschwerde wird verworfen.

Gründe

1

Der Wahlprüfungsbeschwerde bleibt aus den im Schreiben des Berichterstatters vom 7. Januar 2016 genannten Gründen der Erfolg versagt. Gemäß § 26 Abs. 3 Satz 3 EuWG in Verbindung mit § 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begründung abgesehen.