Treffer
BVerfG Beschluss

Verwerfung einer Wahlprüfungsbeschwerde unter Verweis auf Berichterstatterschriftsatz

Gericht
BVerfG
Spruchkörper
2. Senat
Aktenzeichen
2 BvC 45/19
Datum
04.03.2021
Rechtsgebiet
Öffentliches Recht
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2021:cs20210304.2bvc004519
Quelle
Die Wahlprüfungsbeschwerde wird verworfen. Das Bundesverfassungsgericht verweist auf das Schreiben des Berichterstatters vom 1.12.2020, aus dem sich die Erfolglosigkeit der Beschwerde ergibt. Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG unterbleibt eine weitere Begründung des Beschlusses. Die Entscheidung stützt sich somit ausschließlich auf die in dem Berichterstatterschriftsatz genannten Gründe.

Abstrakte Rechtssätze

1

Das Bundesverfassungsgericht kann eine Wahlprüfungsbeschwerde a limine verwerfen, wenn der Berichterstatter in seinem Schriftsatz die Erfolglosigkeit der Beschwerde hinreichend darlegt.

2

Gründe, die in dem Schreiben des Berichterstatters genannt sind, können für die Entscheidung ausreichen; eine weitergehende Begründung kann gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG entfallen.

3

Die Unterlassung einer ausführlichen Entscheidungsbegründung gem. § 24 Satz 2 BVerfGG ist zulässig, wenn die maßgeblichen Erwägungen bereits im Berichterstattersatz enthalten sind.

4

Die Verwerfung einer Wahlprüfungsbeschwerde bedeutet, dass die vorgebrachten Rügen nicht die Aussicht auf Erfolg begründen und daher nicht zur Aufhebung der Wahlprüfung führen.

Relevante Normen

Tenor

Die Wahlprüfungsbeschwerde wird verworfen.

Gründe

1

Der Wahlprüfungsbeschwerde bleibt aus den in dem Schreiben des Berichterstatters vom 1. Dezember 2020 genannten Gründen der Erfolg versagt. Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begründung abgesehen.