Treffer
BVerfG Beschluss

Verwerfung einer Wahlprüfungsbeschwerde a-limine unter Verweis auf Berichterstatterschreiben

Gericht
BVerfG
Spruchkörper
2. Senat
Aktenzeichen
2 BvC 1/19
Datum
13.08.2019
Rechtsgebiet
Öffentliches Recht
ECLI
ECLI:DE:BVerfG:2019:cs20190813.2bvc000119
Quelle
Der Beschwerdeführer richtete eine Wahlprüfungsbeschwerde an das Bundesverfassungsgericht. Die Beschwerde wurde als unzulässig verworfen; das Gericht verweist auf die in dem Berichterstatterschreiben vom 28. März 2019 dargelegten Gründe, aus denen sich der fehlende Erfolg ergibt. Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG sieht das Gericht von einer weiteren Begründung ab.

Abstrakte Rechtssätze

1

Eine Wahlprüfungsbeschwerde kann als unzulässig verworfen werden, wenn die im schriftlichen Berichterstatterschreiben dargelegten Gründe den Erfolg der Beschwerde offensichtlich ausschließen.

2

Das schriftliche Votum des Berichterstatters kann die für die Entscheidung tragenden Erwägungen hinreichend darstellen und eine summarische (a-limine) Abweisung ermöglichen.

3

Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG kann das Bundesverfassungsgericht von einer weiteren Begründung absehen, wenn die Gründe bereits in einem vorangegangenen schriftlichen Vermerk hinreichend dargestellt sind.

4

Eine Verwerfung als unzulässig tritt nur dann ein, wenn die Beschwerde offensichtlich unbegründet oder verfahrensrechtlich nicht zugänglich ist und eine materielle Entscheidung nicht erforderlich erscheint.

Relevante Normen

Tenor

Die Wahlprüfungsbeschwerde wird als unzulässig verworfen.

Gründe

1

Der Wahlprüfungsbeschwerde bleibt aus den in dem Schreiben des Berichterstatters vom 28. März 2019 genannten Gründen der Erfolg versagt. Gemäß § 24 Satz 2 BVerfGG wird von einer weiteren Begründung abgesehen.