Nichtannahmebeschluss der Verfassungsbeschwerde ohne Begründung (1 BvR 1787/20)
- Gericht
- BVerfG
- Spruchkörper
- 1. Senat 2. Kammer
- Aktenzeichen
- 1 BvR 1787/20
- Datum
- 21.09.2021
- Rechtsgebiet
- Öffentliches Recht
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2021:rk20210921.1bvr178720
Abstrakte Rechtssätze
Das Bundesverfassungsgericht kann eine Verfassungsbeschwerde nach den gesetzlichen Voraussetzungen nicht zur Entscheidung annehmen und die Annahme der Entscheidung versagen.
Bei Nichtannahme einer Verfassungsbeschwerde kann das Bundesverfassungsgericht gemäß § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG von einer Begründung absehen.
Ein Nichtannahmebeschluss des Bundesverfassungsgerichts ist unanfechtbar und beendet das Verfahren in der Hauptsache.
Vorinstanzen
vorgehend Bayerisches Oberstes Landesgericht, 25. Juni 2020, Az: 205 StRR 240/20, Beschluss
vorgehend LG Augsburg, 9. Dezember 2019, Az: 14 Ns 101 Js 134200/18, Urteil
vorgehend AG Augsburg, 23. August 2019, Az: 06 Cs 101 Js 134200/18, Urteil
nachgehend Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte, 5. Juli 2022, Az: 1854/22, Entscheidung
Tenor
Die Verfassungsbeschwerde wird nicht zur Entscheidung angenommen.
Von einer Begründung wird nach § 93d Abs. 1 Satz 3 BVerfGG abgesehen.
Gründe
Diese Entscheidung ist unanfechtbar.
Zitiert von (5)
- BayObLG · 206 StRR 1/23 · 20.03.2023Volksverhetzung (§ 130 Abs. 3 StGB) durch KZ-Tor-Collage „Impfen macht frei“
- BayObLG · 207 StRR 32/23 · 17.02.2023§ 130 Abs. 3 StGB: Verharmlosen von Völkermord und Eignung zur Friedensstörung
- BayObLG · 206 StRR 199/24 · 02.07.2024§ 130 Abs. 3 StGB: Judenstern „ungeimpft“ erfordert sorgfältige Auslegung und Kontextfeststellungen
- Landgericht Aachen · 60 Qs 16/22 · 18.08.2022„Ungeimpft“-Judenstern auf Facebook keine Volksverhetzung nach § 130 Abs. 3 StGB
- Landgericht Köln · 113 Qs 6/22 · 04.04.2022„Ungeimpft“-Judenstern am Auto: Hinreichender Verdacht der Volksverhetzung (§ 130 Abs. 3 StGB)