Gegenstandswertfestsetzung in Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 8.000 €
- Gericht
- BVerfG
- Spruchkörper
- 1. Senat 2. Kammer
- Aktenzeichen
- 1 BvR 1781/09
- Datum
- 26.07.2010
- Rechtsgebiet
- Verfahrensrecht
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2010:rk20100726.1bvr178109
Abstrakte Rechtssätze
Der Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren wird nach § 37 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 1 RVG festgesetzt.
Für die Bemessung des Gegenstandswerts sind die für die Anwaltsvergütung maßgeblichen Vorschriften des RVG heranzuziehen.
Bei der Festsetzung kann das Gericht konkrete Geldbeträge als Gegenstandswert bestimmen; dabei sind einschlägige Entscheidungen der Rechtsprechung zu berücksichtigen (vgl. BVerfGE 79,365).
Die Höhe des Gegenstandswerts bestimmt die Bemessungsgrundlage für die anwaltlichen Gebühren im Verfassungsbeschwerdeverfahren.
Vorinstanzen
vorgehend KG Berlin, 22. Juni 2009, Az: 27 U 173/08, Beschluss
vorgehend BVerfG, 29. Dezember 2009, Az: 1 BvR 1781/09, Stattgebender Kammerbeschluss
Tenor
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren wird auf 8.000 € (in Worten: achttausend Euro) festgesetzt (§ 37 Abs. 2 Satz 2 i.V.m. § 14 Abs. 1 RVG; vgl. BVerfGE 79, 365 <366 ff.>).