Gegenstandswertfestsetzung im Verfassungsbeschwerdeverfahren auf 8.000 €
- Gericht
- BVerfG
- Spruchkörper
- 1. Senat 1. Kammer
- Aktenzeichen
- 1 BvR 1745/06
- Datum
- 14.09.2010
- Rechtsgebiet
- Öffentliches Recht
- ECLI
- ECLI:DE:BVerfG:2010:rk20100914.1bvr174506
Abstrakte Rechtssätze
Für die Festsetzung des Werts des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit im Verfahren vor dem Bundesverfassungsgericht finden § 14 Abs. 1 und § 37 Abs. 2 RVG Anwendung.
Das Bundesverfassungsgericht ist befugt, den Gegenstandswert der anwaltlichen Tätigkeit im Verfassungsbeschwerdeverfahren verbindlich festzusetzen.
Die Festsetzung des Gegenstandswerts erfolgt durch gerichtliche Entscheidung (Tenor), die den konkreten Betrag verbindlich bestimmt.
Die Bekanntgabe des Gegenstandswerts im Beschluss konkretisiert die anzuwendenden Gebührenmaßstäbe nach dem RVG für das betreffende Verfahren.
Vorinstanzen
vorgehend OLG München, 2. Juni 2006, Az: 18 U 2358/06, Beschluss
vorgehend LG München I, 18. Januar 2006, Az: 9 O 14979/05, Urteil
vorgehend BVerfG, 8. Juni 2010, Az: 1 BvR 1745/06, Stattgebender Kammerbeschluss
Tenor
Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird auf 8.000 € (in Worten: achttausend Euro) festgesetzt (§ 14 Abs. 1, § 37 Abs. 2 RVG).