Gegenstandswertfestsetzung in Verfahren der konkreten Normenkontrolle (je 20.000 €)
- Gericht
- BVerfG
- Spruchkörper
- 1. Senat
- Aktenzeichen
- 1 BvL 10/10, 1 BvL 2/11
- Datum
- 01.10.2012
- Rechtsgebiet
- Öffentliches Recht
Abstrakte Rechtssätze
Das Bundesverfassungsgericht kann den Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit in verfassungsgerichtlichen Verfahren gemäß § 37 Abs. 2 Satz 2 RVG festsetzen.
Die Festsetzung des Gegenstandswerts kann für mehrere anhängige Verfahren jeweils gesondert und in gleicher Höhe (je) erfolgen.
Die Bestimmung des Gegenstandswerts durch das Gericht dient als Grundlage für die Berechnung der anwaltlichen Gebühren nach dem RVG.
Vorinstanzen
vorgehend Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, 26. Juli 2010, Az: L 20 AY 13/09, Vorlagebeschluss
vorgehend Landessozialgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, 22. November 2010, Az: L 20 AY 1/09, Vorlagebeschluss
vorgehend BVerfG, 13. Juni 2012, Az: 1 BvL 10/10, Prozesskostenhilfebeschluss
vorgehend BVerfG, 18. Juli 2012, Az: 1 BvL 10/10, Urteil
Tenor
Der Wert des Gegenstands der anwaltlichen Tätigkeit für die Verfahren 1 BvL 10/10 und 1 BvL 2/11 wird auf je 20.000 € (in Worten: zwanzigtausend Euro) festgesetzt (§ 37 Abs. 2 Satz 2 RVG).